Outdoor Training als Alternative zum Fitnessstudio

Outdoor Training als Alternative zum Fitnessstudio

Der Mensch ist ein Meister darin Ausreden zu finden: zu kalt, zu heiß, zu windig, zu nass…

Dabei gibt es viele gute Gründe dafür draußen in der Natur zu trainieren und nicht immer direkt ins Fitnessstudio zu gehen, wenn man sich schon dazu motiviert ein Work-Out durchzuführen.

Hier sind einige Beispiele:

Zusätzliche Anstrengung!

Bis zu 30% mehr Kalorien werden verbrannt und deswegen macht Outdoor-Sport schneller schlank. Wer zum Beispiel im Freien joggt, muss sich allein aufgrund von Luftwiderstand zwei bis zehn Prozent mehr anstrengen. Das gilt natürlich auch beim Radfahren und vielen anderen Sportarten, die im Freien ausgeübt werden.

Unebener Boden, Anstiege und Gefälle sorgen für zusätzliche Anstrengung. So bekommt ihr durch die Natur noch einen zusätzlichen Kick geliefert 😉

Vitamin D!

Draußen scheint die Sonne – und so könnt ihr während des Trainings Sonnenlicht tanken, Dadurch kann der Körper das lebenswichtige Vitamin D bilden, das eine wichtige Rolle bei der Knochenstärkung spielt. So beugt ihr nicht nur Osteoporose vor, sondern könnt auch mithelfen euch vor degenerativen Erkrankungen wie Demenz zu schützen. Wer ausreichend mit Vitamin D versorgt ist, soll auch besser vor Depressionen und Krebs geschützt sein. Vitamin-D-Mangel hingegen kann zur Entstehung von Herzkreislauferkrankungen, Asthma und Allergien beitragen und gilt als Risikofaktor für Autoimmunerkrankungen wie Diabetes und MS.

Sauerstoff!

Die körperliche Anstrengung führt dazu, dass Sie tiefer einatmen und mehr Sauerstoff in Ihr Blut befördern. Je weniger Dreck aus der Luft Sie dabei in ihre Lungen transportieren, desto besser. Der Sauerstoff kurbelt die Hirnleistung an und hilft dem Körper bei vielfältigen Reparaturaufgaben auf Zellebene.

Natürlich ist es sinnvoll sich Gebiete fern von viel befahrenen Straßen zu suchen. Joggen und Radfahren solltet ihr am besten im Park, Wald oder durch die Felder.

Bessere Laune!

Es wurde in verschiedenen Studien ein Zusammenhang zwischen der im Freien verbrachten Zeit und dem Stresslevel nachgewiesen. Wer mehr Zeit draußen verbringt, ist deutlich entspannter. Der höhere Sauerstoffanteil und frische Luft sorgen für eine verstärkte Ausschüttung des Glückshormons Serotonin. Somit sorgt ihr nicht nur durch die Bewegung für einen gesunden Körper, sondern auch für gute Laune.

Ganzkörpertraining!

In der Regel finden sich im nächstgelegenen Park allerhand Dinge, die geeignet sind, um euren ganzen Körper zu trainieren. Ihr seid also nicht unbedingt vom Fitness-Studio abhängig. An Bänken könnt ihr Liegestütze oder Step-Ups machen, an kräftigen Ästen Klimmzüge, auf dem Boden liegende Zweige steigern die Koordination. Hügel sind perfekt für den Sprint und um die Fettverbrennung ideal anzuregen. Es ist alles dort, ihr müsst es nur nutzen.

Hinzu kommt, dass jeder Ast sich anders greift, jeder Quadratmeter Rasen im Park seine eigenen Unebenheiten hat und jede Treppe unterschiedlich hohe Stufen. Die Anpassungsfähigkeit, die immer neue Reize gibt und euch immer wieder aufs Neue fordert ist ein weiterer Weg zu einem rundum fitten Körper.

Abwechslung!

Je nach Streckenwahl ist die Lauf- oder Fahrradrunde im Freien viel abwechslungsreicher als auf dem Laufband oder beim Spinning im Studio. Wer durch die Natur und verschiedene Städte oder Landschaften joggt, hat allerhand zu entdecken, sodass Langeweile nicht wirklich eine Chance hat, sich einzustellen. Mitunter kommt es vor, dass man deshalb sogar länger trainiert als man ursprünglich geplant hat.

Neben Joggen bieten sich Fahrradfahren und Schwimmen als Outdoorsportarten an; hinzukommen zum Beispiel Disziplinen wie Tennis, Golf, Fußball und viele andere Sportarten.

 

 

  • Bild: Shutterstock

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